Sonntagsfrage
Rheinland-Pfalz vor ungewisser Zukunft

Das Bundesland steuert bei der Landtagswahl auf ein Patt zwischen beiden großen Lagern zu. SPD und CDU können mit ihren Junior-Partnern derzeit keine Mehrheit erreichen. Mit der AfD will aber auch keiner koalieren.

LudwigshafenKnapp vier Monate vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutet sich eine Pattsituation der beiden großen politischen Lager an. Weder CDU und FDP noch SPD und Grüne kämen derzeit nach einer Umfrage der Zeitung „Die Rheinpfalz“ auf eine Mehrheit im Landtag. Das berichtete das Blatt am Donnerstag. Bei der Beliebtheit der Spitzenkandidatinnen liegt Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) weiter vor ihrer CDU-Konkurrentin Julia Klöckner.

Die CDU landete wie schon bei der letzten „Rheinpfalz“-Umfrage vom Juni bei 40 Prozent. Die derzeit mit den Grünen regierende SPD liegt unverändert bei 33 Prozent. Die Grünen büßen 2 Prozentpunkte ein und stehen bei 9 Prozent. Die FDP kommt erstmals seit der Wahl 2011 in einer „Rheinpfalz“-Umfrage wieder in den Landtag und liegt bei 5 Prozent (plus 1 Prozent). Die AfD, mit der die Union nicht koalieren will, liegt ebenfalls bei 5 Prozent (plus 1). Die Linke kommt unverändert auf 3 Prozent.

Ende September hatte sich bei einer SWR-Umfrage ein ähnliches Bild ergeben: Ein schwarz-gelbes Bündnis lag seinerzeit zwar vor Rot-Grün, aber beide Lager hatten keine Mehrheit für eine Regierung. Auch nach dem ZDF-„Politbarometer“ von Anfang November waren nur Koalitionen aus CDU und SPD oder CDU und Grünen möglich.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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