Sozialministerium wiegelt ab
Sinkende Einnahmen bei Rentenkasse

Die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung sind laut einem Pressebericht stark zurückgegangen. Es gebe keine dramatischen Einbrüche, sagte eine Sprecherin des Sozialministerium.

HB BERLIN. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» hohe Einnahmeausfälle. Demnach ergeben vorläufige Schätzungen, dass vor allem im Juli und August deutlich weniger Geld in die Kassen geflossen ist als im Vorjahr. Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) hatte für das Gesamtjahr eigentlich ein Einnahmeplus von 0,6 Prozent erwartet.

Das Bundessozialministerium bestätigte laut der Nachrichtenagentur ddp, dass das kumulierte Jahresergebnis bis August «etwas ungünstiger» liege als prognostiziert. Es gebe aber «keine dramatischen Einbrüche», sagte eine Sprecherin. Vielmehr unterliege die Einnahmesituation «sehr großen Schwankungen», was sich in den vergangenen Monaten schon mehrfach gezeigt habe. Die Beitragseinnahmen würden sich in den nächsten Monaten dank der besseren Konjunktur «positiv» entwickeln, meinte sie.

Laut «Spiegel» liegt die Ursache für die schlechtere Entwicklung der Rentenkasse unter anderem in der Kürzung von Gehältern und Urlaubsgeld sowie in der dauerhaft schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%