Spannungen in der Union
CSU sichert Horst Köhler Stimmen zu

Man gewinnt mehr und mehr den Eindruck, dass es in Union eine angespannte Stimmung herrscht. Angeblich haben einige Bundesversammlungs-Delegierte de CSU beschlossen, im ersten Wahlgang gegen Horst Köhler zu stimmen. Angela Merkel soll so ein Denkzettel verpasst werden. Nun bemüht man sich um Glättung der Wogen.

HB BERLIN/MÜNCHEN. Trotz der Verärgerung über die CDU will die CSU-Führung eine geschlossene Wahl des Oppositionskandidaten Horst Köhler zum Bundespräsidenten sicherstellen. Führende Politiker der CSU versicherten am Mittwoch, dass auf die Christsozialen in der Bundesversammlung „Verlass sein wird“.

CSU-Generalsekretär Markus Söder sagte mit Blick auf einen anders lautenden Bericht der „Bild“- Zeitung: „Wir stehen voll hinter Horst Köhler.“ Die CSU werde am 23. Mai auch im ersten Wahlgang alle Stimmen für Horst Köhler abgeben. Der Geschäftsführer der CSU- Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, sagte: „Wir sind geschlossen.“ Dennoch zeigte sich, dass das Verhältnis zwischen CDU und CSU gespannt bleibt.

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