SPD-Attacken auf den Bundespräsidenten
Müntefering gesteht Ohnmacht ein

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat seine Mannen zur Mäßigung aufgerufen. Er reagierte damit auf die harsche Kritik von hohen Parteigenossen an Bundespräsident Horst Köhler. Ob das Machtwort helfen wird, ist fraglich, musste Müntefering doch einen Autoritätsverlust eingestehen.

HB BERLIN. Müntefering sagte am Mittwochabend, die Angriffe auf Köhler seien "nicht in Ordnung". Vor allem an die Adresse seiner Stellvertreter in der SPD - Fraktion sagte er im ZDF: "Ich bitte dringend, dass das unterbleibt." Die drei Vizes Michael Müller, Ludwig Stiegler und Gernot Erler hatten dem Bundespräsidenten Indiskretionen und einseitige Parteinahme für die CDU vorgeworfen. Kanzler Gerhard Schröder hatte die Kritik bereits als "unerträglich" bezeichnet.

Auf die Frage, warum er die Angriffe aus seiner Partei auf Köhler nicht verhindert habe, sagte Müntefering in den ARD -"Tagesthemen": "Das ist auch eine Frage der Autorität. Das bestreite ich gar nicht."...

 
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