SPD
Jusos verteidigen Kurt Beck

Die Bundesvorsitzende der Jungsozialisten, Franziska Drohsel, hat in der Frage der Zusammenarbeit mit der Linkspartei dem Parteichef Kurt Beck den Rücken gestärkt. Sogar auf Bundesebene würde sie ein Bündnis mit der Linkspartei nicht ausschließen.

HB KÖLN. Im ARD-Morgenmagazin erklärte Drohsel am Montag: „Die Jusos sind schon seit Jahren dafür eingetreten, dass die SPD ihre babylonische Gefangenschaft von der Union auflöst und sich Richtung Linkspartei öffnet.“ In Hessen müsse die Partei vor Ort entscheiden, ob Andrea Ypsilanti ein Bündnis mit der Linkspartei eingehen wolle, sagte Drohsel. Die Aufregung über Beck verwundere sie, weil zunächst fast einstimmig ein Beschluss im Sinne Becks gefasst worden, dann aber „das Gejaule sehr groß“ geworden sei.

Ihr gehe es darum, dass die Linkspartei wie andere demokratische Parteien behandelt werde, erklärte Drohsel. Zur Zusammenarbeit auf Bundesebene sagte die Juso-Chefin: „Ich bin der Meinung, dass man schauen muss, wie die Entwicklung verläuft. Ich würde das nicht auf immer ausschließen. Das ist eine demokratische Partei, wo man konkret gucken muss, ob genügend Gemeinsamkeiten da oder nicht da sind.“ Zur Kanzlerkandidatur erklärte die Politikerin, Kurt Beck habe das erste Zugriffsrecht. „Ich sehe ihn als unangefochtene Nummer 1 in der SPD.“

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