Premium SPD-Kanzlerkandidat Schulz Eine Frage der Glaubwürdigkeit

Angela Merkel nimmt die Agenda-Kritik ihres Herausforderers Martin Schulz nicht länger hin – und kontert ausgerechnet mit einem Lob für einen früheren Gegner. Auch Teile der SPD zweifeln an ihrem Kandidaten.
Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, spricht am 26.02.2017 in Leipzig (Sachsen) bei einer Wahlkampfveranstaltung unter dem Titel «Zeit für mehr Gerechtigkeit. Quelle: dpa
SPD-Veranstaltungsreihe "Zeit für mehr Gerechtigkeit"

Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, spricht am 26.02.2017 in Leipzig (Sachsen) bei einer Wahlkampfveranstaltung unter dem Titel «Zeit für mehr Gerechtigkeit.

(Foto: dpa)

BerlinFast eine Stunde redet Martin Schulz bereits in der Maschinenhalle des Kunstkraftwerks Leipzig. Bis dahin hat der designierte SPD-Kanzlerkandidat den Busfahrern, Handwerkern und Bandarbeitern der Republik Respekt für ihre Lebensleistung gezollt und versichert, dass der Arbeitnehmer nicht nur als ein „Kostenfaktor mit zwei Ohren“ gesehen werden dürfe. Dann sagt Schulz, ihm sei vorgeworfen worden, er würde das Land schlechtreden.

 
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