SPD-Kanzlerkandidat
Steinbrück für Solidarität mit Griechenland

SPD-Kanlzerkandidat Steinbrück fordert von den Deutschen mehr Solidarität mit der griechischen Bevölkerung. Das Argument: Der Deutschen Wirtschaft gehe es nur gut, wenn es auch den Nachbarn gut geht.
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BerlinSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat mehr deutsche Solidarität mit Griechenland gefordert. "Deutsche Überheblichkeit ist gerade gegenüber der griechischen Bevölkerung nicht angebracht", schrieb Steinbrück in einem Gastbeitrag für die "Welt" vom Samstag. Die Lage in Griechenland sei "zunehmend dramatisch".

Die Schlinge um den Hals der griechischen Volkswirtschaft werde immer enger, und kein Ausweg scheine in Sicht, beklagte Steinbrück. Die Einsparungen in Griechenland bedeuteten übertragen auf Deutschland Kürzungen von mehr als einem Drittel des Bundeshaushaltes. In Deutschland werde die gesellschaftliche Dimension der Krise unterschätzt, schrieb Steinbrück.

Der SPD-Politiker forderte die Bundesregierung auf, Deutschland müsse sich mit seiner ökonomischen Stärke für den Erhalt eines solidarischen Kontinents einsetzen. Dies liege auch im nationalen Interesse, "weil es dieser exportgetriebenen deutschen Wirtschaft samt ihren Arbeitsplätzen immer nur so gut geht, wie es unseren Nachbarn gut geht".

Außerdem warnte der frühere Finanzminister die deutsche Politik davor, die Schwächung anderer Länder in Kauf zu nehmen. "Unsere europäischen Nachbarn wünschen sich ein starkes Deutschland. Aber viele haben etwas gegen ein starkes Deutschland, das mit seinem wirtschaftlichen Gewicht und seinem politischen Einfluss Beschlüsse herbeiführt, mit denen andere, schwächere Länder nicht leben können", schrieb er.

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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück für Solidarität mit Griechenland"

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  • Ja - das sieht allmählich wirklich so aus... man mag es kaum glauben.

  • Ist das widerlich. Deutschland unterstützt seit Monaten die korrupte griechische Regierung, damit wir europäische (und vor allem deutsche) Steuerzahler weiter brav den Gläubigern GR’s (fast ausschließlich Banken und Versicherungen) die Risiken abnehmen.
    Und Steinbrück meint, wir müssten noch mehr „Solidarität“ mit den Griechen üben und weiter und MEHR zahlen. Das Schlimme ist, dass man diesem Mann nun wirklich keine Naivität vorwerfen kann – er weiß genau, was er tut.
    Lasst ihn uns doch mal WÖRTLICH nehmen und WIRKLICH mal Solidariät mit den Griechen üben: hebt alles Geld von Eurer Bank ab (und wenn es nur für 2 Wochen ist) und zahlt Eure Steuern für ein Weilchen auf ein Anderkonto ein. Solange, bis getan wird, was WIR, die Steuerzahler und eigentlichen Kostenübernehmer dieses Wahnsinns-Euro-Spektakels wollen:
    Wir wollen, dass unsere Regierungen massiven Druck auf die griechische Regierung ausüben, bis die Schwarzgelder wieder aus dem Ausland zurück sind und ordentlich versteuert werden.
    DAS ist es nämlich, was das griechische Volk auch will.
    Das griechische Volk schämt sich nämlich inzwischen für Vieles, was falsch gelaufen ist. Aber es bekommt nicht mal den Hauch einer Chance, daran etwas zu ändern – es sei denn, durch einen Bürgerkrieg.
    Lasst uns also mal wahrhaftig solidarisch sein und lasst uns helfen, dem griechischen Volk ohne Blutvergießen zu einer anderen Regierung in einem verbesserten System zu verhelfen!
    Schließlich decken sich ihre und unsere Interessen! Sie wollen nicht immer mehr Schulden auftürmen und wir wollen nicht für immer mehr haften müssen.

  • Steinbrück , eigentlich seine komplette Partei und die grünen dazu , wissen immer wo sie das Geld der Deutschen Steuerzahler verschleudern können , wie sie die Industrie / die Wirtschaft am schnellsten kaputt machen , wissen sie auch .
    Wahltag ist Zahltag lieber Peer und du wirst deine Quittung bekommen , verlass dich darauf !

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