SPD-Landesvorsitzender dürfte Amt aufgeben
Platzeck aus Krankenhaus entlassen

Der SPD-Vorsitzende und brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck ist eine Woche nach seinem Hörsturz aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er will am kommenden Montag seine Arbeit wieder aufnehmen.

HB POTSDAM. Der 52-Jährige werde in den nächsten Tagen noch ambulant behandelt, sagte der Potsdamer Regierungssprecher Thomas Braune am Mittwoch in Potsdam. Die Sitzung des SPD-Präsidiums am kommenden Montag will Platzeck wieder leiten.

Der SPD-Chef hatte am Mittwoch vergangener Woche einen Hörsturz erlitten und musste daraufhin in Potsdam stationär behandelt werden. Deshalb hatte er unter anderem nicht am Spitzengespräch der Koalitionsparteien in Berlin zum Thema Gesundheitsreform teilnehmen können. Dort war er von SPD-Generalsekretär Hubertus Heil vertreten worden, auch zu der zweiten Gesprächsrunde dazu am Mittwochabend wurde Platzeck noch nicht erwartet.

Er hatte Mitte November vergangenen Jahres den SPD-Bundesvorsitz zusätzlich zu seinem Regierungsamt und dem SPD-Landesvorsitz in Brandenburg übernommen. Für die Sozialdemokraten hatte er in den vergangenen Wochen zahlreiche Wahlkampftermine in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt absolviert. Einer der Hauptfaktoren für einen Hörsturz ist Stress. Nach Platzecks Erkrankung wird in Brandenburg erwartet, dass er den SPD-Landesvorsitz demnächst abgibt.

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