SPD-Präsidium
Schartau setzt sich gegen Matschie durch

Der SPD-Spitzenkandidat für die thüringische Landtagswahl, Christoph Matschie, rückt nicht in das SPD-Präsidium auf. Dafür wurden unter anderem Harald Schartau und Bärbel Dieckmann in das höchste SPD-Gremium gewählt.

HB BERLIN.Der SPD-Vorstand habe am Montag aus seinen Reihen Bundesfinanzminister Hans Eichel, Bildungsministerin Edelgard Bulmahn, Linken-Chefin Andrea Nahles, den nordrhein-westfälischen Arbeitsminister und SPD-Landeschef Harald Schartau sowie Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann in das höchste SPD-Gremium gewählt, sagte ein SPD-Sprecher. Weitere Mitglieder des Präsidiums sind Parteichef Gerhard Schröder und seine fünf Stellvertreter Kurt Beck, Ute Vogt, Wolfgang Thierse, Wolfgang Clement und Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie Generalsekretär Olaf Scholz und Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier. Dem Präsidium gehört damit mit Thierse nur ein Ostdeutscher an.

Der thüringische SPD-Chef Matschie war am Wochenende zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Landtagswahl im Juni 2004 gekürt worden. Er tritt gegen Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) an.

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