SPD vor der Bundestagswahl: Der letzte Ausweg

SPD vor der Bundestagswahl
Der letzte Ausweg

PremiumSigmar Gabriel wird nicht als SPD-Kanzlerkandidat antreten. Er handelte zwar aus freien Stücken, aber am Ende war es dennoch die Hand der eigenen Partei, die ihren Vorsitzenden zur Strecke brachte. Nun muss Schulz ran.

Berlin/BrüsselWie in jeder parlamentarischen Sitzungswoche findet am Dienstag um 15 Uhr die SPD-Fraktionssitzung in der dritten Etage des Reichstags statt. Eigentlich ein Routinetermin. Doch das ändert sich, als Fraktionschef Thomas Oppermann Vizekanzler Sigmar Gabriel das Wort erteilt: Der SPD-Chef habe etwas mitzuteilen. Was Gabriel dann sagt, ist eine Sensation: Nicht er werde als Kanzlerkandidat antreten, sondern Martin Schulz, bis vor kurzem Präsident des EU-Parlaments. Und damit Schulz politisch größtmögliches Gewicht bekomme, werde er, Gabriel, am Sonntag dem SPD-Vorstand Schulz als neuen Parteichef vorschlagen. Er selbst wolle Außenminister werden. „Es geht um das Überleben der SPD.“

Totenstill ist...

 
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