Sprachbekenntnis
CDU will Deutsch im Grundgesetz verankern

Die deutsche Sprache soll nach dem Willen der CDU Verfassungsrang bekommen. Gegen den ausdrücklichen Wunsch der Parteiführung entschied der CDU-Parteitag am Dienstag in Stuttgart, dass ein Bekenntnis zur deutschen Sprache im Grundgesetz angestrebt werden soll.

HB STUTTGART. Dem Artikel 22 soll hinzugefügt werden: "Die Sprache in der Bundesrepublik ist Deutsch." Die Befürworter sehen darin keine Ausgrenzungsgefahr für Bevölkerungsgruppen mit anderer Muttersprache.

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel bedauerte den Beschluss. "Ich war dagegen heute", sagte die Bundeskanzlerin bei RTL. "Ich persönlich finde es nicht gut, alles ins Grundgesetz zu schreiben. Wir haben jetzt Anträge auf Kultur, auf Sport, auf die Frage der Familien, auf die deutsche Sprache jetzt, und wir müssen aufpassen, dass das jetzt nicht inflationiert." Kritik kam von der Türkischen Gemeinde, Teilen der SPD, der FDP, Grünen und von CSU-Generalsekretär Guttenberg.

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU)...

 
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