Stellenabbau noch offen
DGB muss wegen Mitgliederschwund sparen

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) muss wegen sinkender Mitgliederzahlen sparen. In welchem Umfang dies auch zu Stellenabbau führt, ist derzeit aber noch unklar.

HB BERLIN. Die „Bild“-Zeitung hatte berichtet, der DGB mit rund 800 Mitarbeitern erwäge, in den nächsten drei Jahren fast jede zehnte Stelle abzubauen. Allein zwischen Januar und Mai dieses Jahres verloren die einzelnen DGB-Gewerkschaften den Angaben zu Folge rund 345 000 Mitglieder.

DGB-Sprecher Hilmar Höhn sagte dazu, „natürlich“ müsse der DGB den sinkenden Mitgliederzahlen seiner acht Mitgliedsgewerkschaften in seiner mittelfristigen Finanzplanung Rechnung tragen. „Von einem Abbau jeder zehnten Stelle kann aber keine Rede sein.“ Sollte sich zeigen, dass Stellen abgebaut werden müssen, blieben betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Gespart werden solle vor allem bei den Sachausgaben.

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