Premium Stifterverband Wirtschaft stellt Unis mieses Zeugnis aus

Die deutschen Hochschulen kommen viel zu langsam voran – vor allem bei der Digitalisierung und den Mint-Fächern. Nach Ansicht des Stifterverbandes produzieren die Unis Akademiker am Bedarf der Unternehmen vorbei.
Sehr schwach fällt die Halbzeitbilanz beim Praxisbezug des Studiums aus. Dieser hat sich aus Sicht der Studierenden in den vergangenen Jahren „nicht verbessert, sondern insbesondere an Universitäten teilweise sogar verschlechtert,“ mahnt der Report des Stifterverbandes der deutschen Wirtschaft für die Wissenschaft. Quelle: picture alliance / Universität J
Lasersystem „Polaris“ an der Uni Jena

Sehr schwach fällt die Halbzeitbilanz beim Praxisbezug des Studiums aus. Dieser hat sich aus Sicht der Studierenden in den vergangenen Jahren „nicht verbessert, sondern insbesondere an Universitäten teilweise sogar verschlechtert,“ mahnt der Report des Stifterverbandes der deutschen Wirtschaft für die Wissenschaft.

(Foto: picture alliance / Universität J)

BerlinDie Unternehmen sind unzufrieden mit der Entwicklung der Hochschulbildung“, sagt Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes der Wirtschaft für die Wissenschaft. „Hochschulabsolventen sind noch viel zu wenig digital und praxisbezogen ausgebildet“, fasst er das Ergebnis des neuesten „Hochschul-Bildungs-Reports 2020“ zusammen, der dem Handelsblatt vorliegt. Und hat auch gleich eine Forderung an die künftige Regierung parat: „Um schnell voranzukommen, brauchen die Hochschulen auch wesentlich mehr Geld – vor allem um den Digitalisierungssprung zu bewältigen.“

 

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