Stolpe prüft Einsatz von Taschenparkuhren
Aus für das Groschengrab

Die Ära der herkömmlichen Parkuhren könnte bald zu Ende gehen. Keine umständliche Suche nach Kleingeld, keine weiten Wege und keine Knöllchen bei einer Verspätung - Verkehrsminister Manfred Stolpe soll angeblich den Einsatz von Taschenparkuhren überprüfen.

HB HAMBURG. Nach Zeitungsangaben lässt der Bundesverkehrsminister prüfen, ob so genannte Taschenparkuhren in Deutschland die bisherigen Parkuhren und -automaten ersetzen können. Weiter schreibt das Blatt, dass Stolpe mit den Ländern über eine Änderung der Straßenverkehrsordnung verhandeln will.

Die Taschenparkuhr funktioniert ähnlich wie wiederaufladbare Telefonkarten oder Bargeldchips. Sie besteht aus einem kombinierten Kartenlese- und Anzeigegerät in Handygröße sowie einer Parkwertkarte als Ausstattung für den Parker und dem Charging-Terminal als Ladestation in den Verkaufsstellen.

Die am Terminal mit einem gewünschten Betrag aufgeladene Parkwertkarte wird in das "Park-o-pin"-Gerät eingesteckt. Nach dem Drücken der Starttaste wird die Parkzeit gemessen. Beendet wird sie mit der Stoptaste. An einem integrierten Display lassen sich alle Werte zur Kontrolle ablesen. Ein Prozessor berechnet die Parkgebühr für unterschiedliche Kommunen entsprechend den hinterlegten Tarifen, verwaltet und prüft alle Daten und Parkwertkarten. So wird minutengenau abgebucht, wie lange man tatsächlich geparkt hat.

Bisher darf die Taschenparkuhr jedoch noch nicht verwendet werden. Laut Straßenverkehrsgesetz und Straßenverkehrsordnung sind nur Parkscheinautomaten zulässig, außerdem die Parkscheibe und die gute alte Parkuhr, nicht aber die Taschenparkuhr. Durch den Vorstoß des Bundesverkehrsministers könnte sich dies aber bald ändern und die Ära des Groschengrabes beenden.

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