Premium Streit um Geldvergabe Finanzausgleich der Krankenkassen vor Gericht

Seit 2009 müssen gesetzliche Krankenkassen ihre Beitragseinnahmen beim Gesundheitsfonds abliefern, der das Geld verteilt. Vor allem Ortskrankenkassen sollen dabei übermäßig profitieren. Nun wollen Konkurrenten klagen.
Neue Eskalationsstufe im Streit der Krankenkassen um faire Finanzzuweisungen. Quelle: dpa
Versichertenkarten

Neue Eskalationsstufe im Streit der Krankenkassen um faire Finanzzuweisungen.

(Foto: dpa)

BerlinSeit 2009 müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihre Beitragseinnahmen beim Gesundheitsfonds abliefern. Den verwaltet das Bundesversicherungsamt. Von dort erhalten sie neben einer nach Alter und Geschlecht gestaffelten Pauschale pro Versichertem Zuschläge in Höhe der durchschnittlichen Therapiekosten für 80 oft chronische Krankheiten. Vor allem dieser krankheitsorientierte Teil der Ausgleichs sorgte von Anfang an für Streit. Hauptgrund ist, dass die Höhe dieser Zuweisungen entscheidend davon abhängt, dass der behandelnde Kassenarzt die richtige gesicherte Krankheitsdiagnose aufschreibt.

 

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