Studie für Deutschland
Zahl der Niedrigverdiener steigt stark

Die Zahl der Niedrigverdiener in Deutschland hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Forscher sprechen schon von einem „amerikanischen Niveau“.

HB Berlin. „Die Befunde für Deutschland sind besorgniserregend“, sagte der Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), Gerhard Bosch, der „Frankfurter Rundschau“ unter Berufung auf eine neue Studie.

Innerhalb eines Jahrzehnts sei der Anteil der Geringverdiener in der Bundesrepublik von 15 auf 22 Prozent gestiegen. Inzwischen müssten rund 6,5 Millionen Menschen mit spärlichen Einkommen leben. In Frankreich sei die Quote gerade mal halb so hoch, in Dänemark sei sie noch niedriger.

Die deutsche Quote liege damit nur noch knapp unter dem amerikanischen Niveau, berichtete das Blatt weiter. Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland müssten sich mit Einkommen unter fünf Euro pro Stunde begnügen.

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