Thumann reagiert auf Kritik an weicher Gangart im Kapitalismusstreit
BDI-Chef schwenkt auf harten Kurs um

Nach heftigem Unmut aus den eigenen Reihen ist der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, in der Debatte um die Kapitalismuskritik von SPD-Chef Franz Müntefering auf einen härteren Kurs umgeschwenkt.

pt/pk BERLIN. So soll es vor Gesprächen mit der Bundesregierung über einen „Pakt für Investitionen und Innovationen“ nun zunächst ein klärendes Treffen zwischen Thumann, den BDI-Vizepräsidenten und Müntefering geben. Dabei soll Müntefering bewegt werden, von seiner Schelte abzurücken. Ein Termin stand gestern allerdings noch nicht fest.

Während Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt und DIHK-Chef Ludwig Georg Braun Münteferings Attacke von Anfang an als „ verantwortungslose Hetzkampagne“ zurückgewiesen hatten, hatte Thumann vor gut einer Woche zunächst Verständnis für Münteferings Kritik geäußert. Er räumte ein Glaubwürdigkeitsproblem der Unternehmen ein und forderte sie zu mehr sozialer Verantwortung auf.

Dies sorgte dem Vernehmen nach intern ebenso...

 
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