Trotz sinkender Staatsverschuldung
Ziel des Maastricht-Vertrags verpasst

Deutschland meldet an Brüssel eine Schuldenquote von 68,3 Prozent. Trotz guter Konjunktur wird das im Maastricht-Vertrag vereinbarte Defizit-Ziel verfehlt. Auch im laufenden Jahr wird sich das wohl nicht ändern.

FrankfurtDie deutschen Staatsschulden sind 2016 dank Überschüssen bei Bund und Ländern gesunken. Sie verringerten sich zum Jahresende um insgesamt 18 Milliarden Euro auf 2,14 Billionen Euro, teilte die Bundesbank am Freitag mit. Die Vorgaben des Maastricht-Vertrags wurden damit aber auch 2016 verfehlt. Der Schuldenstand im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) - die Schuldenquote - sank zwar um 2,9 Punkte auf 68,3 Prozent. Der Maastricht-Vertrag erlaubt jedoch maximal 60 Prozent. Die höchste Schuldenquote hatte Deutschland 2010 mit 81 Prozent gemeldet.

Doch die Bundesrepublik gelobt Besserung. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte kürzlich für das Ende der Finanzplanung bis 2021 vorausgesagt, die Schuldenquote werde...

 
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