TV-Kritik
Ein bisschen Opel, ein bisschen Adenauer

Talkmaster Reinhold Beckmann hat sich in seiner Sendung wieder ein Wirtschaftsthema vorgenommen: Die Rettung des Autobauers Opel. Sein Kronzeuge dafür: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Aber so aktuell der Anlass auch war, so mager war letztlich das Ergebnis.

DÜSSELDORF. Das Dilemma von Reinhold Beckmann war schier mit Händen zu greifen: Da hatte er mit seiner Redaktion den eher zeitlosen Ansatz "Nachfahren berühmter Großväter" gewählt und einen leibhaftigen Urenkel von Adam Opel und gleich drei Adenauer-Enkel eingeladen. Doch offensichtlich war den Journalisten die Zusammensetzung der Gäste dann doch zu wenig brisant, zu zeitlos. Also kam - ganz frisch und brandaktuell - der Opel-Übernahme-Plan von Fiat auf die Agenda und NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ins Studio.

Beckmann begrüßte Rüttgers dann als "selbsternannten Arbeiterführer der CDU". Rüttgers ließ das von sich abperlen. Aber statt gleich zur Sache zu kommen, spielte Beckmann wieder...

 
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