Übernahme von Jungfirmen
Koalition beseitigt gravierendes Handicap für Start-up-Investoren

Premium13 Seiten, die Furore machen: Die Koalition hat einen Plan vorgelegt, der ein großes Hindernis für Kapitalgeber aus dem Weg räumen soll. Die Branche jubelt. Der Bund verzichtet dafür auf Steuereinnahmen in Millionenhöhe.

Berlin, FrankfurtSeit Jahren hatten die Wagnisfinanzierer bereits Einwände erhoben – doch nun wird ein gravierendes steuerrechtliches Handicap für die Beteiligungen an jungen Wachstumsunternehmen aus dem Weg geräumt. Bislang konnten aufgelaufene Verluste der mit Risikokapital finanzierten Firmen häufig nicht genutzt werden, wenn die Eigner wechseln. Das Problem hat die Koalition mit einem neuen Gesetzentwurf jetzt gelöst. Die Geldgeber jubeln.

Zwar ist die Finanzierung von Start-ups in der Frühphase in der Regel kein Problem. Schwierig wird es aber, Investoren für die zweite Wachstumsphase zu finden, in der noch Verluste anfallen. Bisher fallen die aufgelaufenen Fehlbeträge bei einem Mehrheitswechsel einfach weg. Sprich,...

 
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