Überrumpelungsverbot
Keine Geschäfte am Telefon

NRW-Justizminister Kutschaty hat angekündigt, Vertragsabschlüsse per Telefon generell zu verbieten. Die Telefonmarketing-Branche ist alarmiert. Verbraucherschützer halten deren Argumente allerdings für fadenscheinig.

BerlinDas Telefon klingelt und eine Stimme setzt zum Vortrag an: „Guten Tag, haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihren Stromanbieter zu wechseln?“ Solche oder ähnliche Anrufe bekommen täglich tausende Verbraucher in Deutschland. Bei der Bundesnetzagentur beschweren sich jedes Jahr etwa 25.000 Menschen über unerwünschte Telefonwerbung, obwohl diese Geschäftspraxis bereits seit 2009 verboten ist. Allerdings sind per Telefon abgeschlossene Verträge weiterhin wirksam. So lohnt es sich für Unternehmen, sich über das bestehende Verbot hinwegzusetzen und Verbraucher am Telefon zu überrumpeln.

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) will dagegen vorgehen: Am Mittwoch vergangener Woche kündigte er einen Gesetzentwurf zur Stärkung des Verbraucherschutzes bei...

 
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