Umfrage
FDP weiter unter fünf Prozent

Auch wenn die Wahl in Schleswig-Holstein für die FDP ein Erfolg war: Laut einer Umfrage verfehlen die Liberalen im Bund den Sprung über die fünf-Prozent-Hürde. SPD und Grüne können hingegen Zugewinne für sich verbuchen.
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Hamburg Auch nach dem Wiedereinzug der FDP in den Landtag von Schleswig-Holstein verharren die Liberalen laut "stern-RTL-Wahltrend" im Bund unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde. In der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage kommt die Partei erneut auf vier Prozent. SPD und Grüne gewinnen hingegen im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen Punkt: Die Sozialdemokraten erreichen 26 Prozent, die Grünen 13 Prozent.

Keine Veränderungen gibt es bei der Union und den Piraten: CDU/CSU verharren bei 36 Prozent, die Piraten bei elf Prozent. Die Linken verlieren einen Punkt und rutschen auf sieben Prozent. Für die sonstigen Parteien würden drei Prozent der Befragten stimmen, ein Punkt weniger als in der Vorwoche. Für die Umfrage wurden vom 30. April bis 4. Mai 2001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt.

In einer weiteren Umfrage des "Stern" äußerten sich die Befragten äußertst positiv über die Arbeit von Bundespräsident Joachim Gauck. 73 Prozent gaben an, sie seien mit ihm zufrieden, lediglich elf Prozent zeigten sich enttäuscht. Am größten ist die Unzufriedenheit mit 41 Prozent bei den Anhängern der Linken. Für diese Erhebung wurden am 3. und 4. Mai 1003 Bundesbürger befragt.






Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • In Schleswig-Holstein hat noch der Kubicki-Bonus geholfen. Er wird als ehrlicher Typ, der auch mal seine Meinung sagt, gesehen. Wir alle wissen, dass es bei der FDP nur beim reden bleibt. Die können alles versprechen. Halten tun sie aber nichts. FDP-Wähler sind diese Art von Musikantenstadl-Fans. Die sterben einfach nicht aus. Die FDP dient nur zur Mehrheitsbeschaffung. Das können sie auch nur erbringen, wenn sie über 5% liegen. Aber ob sie gewählt werden oder nicht, politisch bekommt man davon nichts mit. Außer man gehört zum elitären Klientel der FDP. Stimmen abkassieren bei der Allgemeinheit und dann handeln für die Mövenpicks. Die FDP braucht nur sich selbst.

  • Hoffentlich verspult es diese Gruppierung und sie müßen drausen bleiben.... in NRW und im Bund. Denn Sie werden nicht gebraucht...

  • In Schleswig-Holstein lag die FDP vor der Wahl auch monatelang unter der 5%-Hürde. Erst als der Wahlkampf anfing, begannen die Umfragewerte für die Liberalen nach oben zu klettern, und am Ende ist die FDP bei 8,2% gelandet. Dasselbe Muster scheint sich nun in NRW zu wiederholen. Es zeigt sich, wie wenig aussagekräftig Umfragen sind, wenn der Wahltermin noch weit entfernt liegt.

    Die FDP sollte sich nicht länger von irgendwelchen Demoskopen in die Defensive drängen lassen und stattdessen zuversichtlich nach vorn schauen. Es ist doch recht unwahrscheinlich, dass die FDP 2013 den Wiedereinzug in den Bundestag verpasst.

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