Umstrittenes Gedicht
Grass-Debatte mischt SPD auf

Die SPD tut sich schwer mit Konsequenzen aus der Debatte um das umstrittene Israel-Gedicht von Günter Grass. Einige Genossen wollen ihn nicht mehr als Wahlkampfhelfer sehen. Andere wiederum mahnen zu mehr Sachlichkeit.

BerlinDer Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, hat zurückhaltend auf den Vorstoß mehrerer sozialdemokratischer Politiker reagiert, die Vor dem Hintergrund des umstrittenen Grass-Gedichts zu Israels Atompolitik erklärt hatten, künftig auf Wahlkampfhilfe von Literaturnobelpreisträger Günter Grass zu verzichten. „Die Frage stellt sich doch gar nicht“, sagte Stegner Handelsblatt Online. Er fügte allerdings hinzu: „Nach meiner Kenntnis wird außer gelegentlichen Kulturveranstaltungen ein aktiver Wahlkampfeinsatz für die SPD weder von Günter Grass noch von der SPD geplant.“

Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, kommentierte die kritische Grass-Haltung seiner Parteifreunde mit den Worten: "Ich fand das Gedicht...

 
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