Union und SPD im Wahlkampfmodus
Gemeinsam regieren war gestern

PremiumUnion und SPD haben die Wähler längst fest im Blick, Minister wie Kanzlerin nutzen ihre Ämter schon mal wahlkampftauglich aus. Bereits jetzt ist klar: Es wird ein außergewöhnlich harter Kampf werden. Eine Analyse.

Vier Sitzungswochen noch, dann endet die Arbeit des höchsten deutschen Parlaments offiziell. Wer erwartet, dass die Abgeordneten also bis Ende Juni konzentriert beraten und entscheiden, damit es den Menschen „noch besser geht“ (so lautete das Wahlversprechen von Kanzlerin Angela Merkel 2013), der sollte die Psyche eines Politikers berücksichtigen: Die meisten von ihnen sind bereits von ihren Kreis- oder Landesverbänden als Direktkandidat oder auf der Landesliste aufgestellt worden. Seither rechnet jeder, wie die Chancen stehen, in den Bundestag einzuziehen, und überlegt, wie er sich für seine Rolle in der neuen Fraktion und bestenfalls in der neuen Regierung in Stellung bringen kann.

 
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