Verfassungsbeschwerde
Piraten klagen gegen ausgeweitete Videoüberwachung

Die ausgeweitete Videoüberwachung ist für Politiker der Piratenpartei „schlichtweg nicht tragbar“, so der Parteichef Schiffer. Sie wehren sich mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die Änderung im Datenschutzgesetz.

KarlsruhePolitiker der Piratenpartei wehren sich mit einer Verfassungsbeschwerde gegen die ausgeweitete Videoüberwachung. „Was der Gesetzgeber hier gemacht hat, ist für uns schlichtweg nicht tragbar“, sagte Parteichef Patrick Schiffer am Mittwoch in Karlsruhe vor dem Einreichen der Klageschrift beim Bundesverfassungsgericht.

Die Bundesregierung will mit der am 5. Mai in Kraft getretenen Neuregelung Bürger besser vor Terroranschlägen und Amokläufen schützen. Eine Änderung im Bundesdatenschutzgesetz erleichtert es privaten Betreibern öffentlicher Anlagen, Videokameras aufzuhängen. Das betrifft Bahnen und Busse, Sportanlagen, Einkaufszentren und beispielsweise auch Weihnachtsmärkte. An allen diesen Orten ist der „Schutz von Leben, Gesundheit oder Freiheit von dort aufhältigen Personen“ jetzt...

 
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