Verkehrspolitik vor radikalem Systemwechsel: Milliarden gegen den Stau

Verkehrspolitik vor radikalem Systemwechsel
Milliarden gegen den Stau

PremiumMit einem revolutionärem Konzept will die Regierung die Verkehrsprobleme lösen: Die Autobahnen sollen in eine neue Gesellschaft überführt und mit der Maut finanziert werden. Private Investoren sollen sich beteiligen.

BerlinAm Anfang stand ein Irrtum. Als die Große Koalition im Herbst 2013 ihre Arbeit aufnahm, verkündete sie, fünf Milliarden Euro extra für die Infrastruktur zu zahlen, für marode Fernstraßen und brüchige Brücken – und es war klar, dass das Geld nicht reichen würde. Zu groß war die Misswirtschaft der Vorjahre.

Nun ist alles anders. Nun findet auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), die Investitionskraft des Landes müsse steigen, wie er im Januar bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts ankündigte. Jetzt sollen Taten folgen: Wie das Handelsblatt erfuhr, arbeitet die Bundesregierung an einem radikalen Systemwechsel. Er wäre das beste Mittel gegen Staus.

 
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