Versicherer und Infrastrukturprojekte: Hohe Hürden für Investitionen

Versicherer und Infrastrukturprojekte
Hohe Hürden für Investitionen

PremiumVersicherer verwalten riesige Summen an Kundengeldern. Aufgrund der Niedrigzinsentwicklung schwinden die Anlagemöglichkeiten. Dabei würden die Konzerne gerne mehr Mittel für Infrastrukturprojekte bereitstellen.

FrankfurtSeit Jahren beten die deutschen Versicherer schon ihr Credo herunter: Sie würden ja gerne in Infrastrukturprojekte investieren, aber es lohnt sich einfach noch nicht. Die Aufsichtsbehörden wollen, dass die Branche riskante Investments – dazu zählen etwa solche in Straßenbau oder Stromleitungen – mit deutlich mehr Eigenkapital unterlegen als etwa den Kauf deutscher oder griechischer Staatsanleihen. Bis zu 70 Prozent des Investitionsvolumens müssten Versicherer dann als Sicherheit im Tresor hinterlegen. Bei Staatsanleihen sind es aller Wahrscheinlichkeit nach null Prozent.

Die deutschen Versicherer verwalten nach Angaben der Verbände rund 1,4 Billionen Euro Beitragsgelder für ihre Kunden, allein die Lebensversicherer mehr als...

 
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