Vorhaben vereitelt
Deutsche wollten Selbstmordattentäterinnen werden

Drei deutsche Frauen aus Berlin und aus Süddeutschland, die zum Islam konvertiert sind, sollen vorgehabt haben, sich bei Selbstmordattentaten zu opfern. Zwei von ihnen sind Mütter kleiner Kinder und sollen geplant haben, ihren Nachwuchs mit in den Tod zu nehmen.

HB BERLIN. Wie die „Berliner Zeitung“ in ihrer Mittwochsausgabe berichtet, kam das Landeskriminalamt Berlin den Frauen auf die Spur, nachdem diese ihre Pläne unter verschiedenen Decknamen in einem islamistischen Internetforum kundtaten. Die Frauen im Alter zwischen Ende 20 und 40 Jahren hätten in den Irak reisen wollen, um Anschläge auf US-Truppen zu verüben. Die Identität der Frauen konnte ermittelt werden, nachdem der Internetprovider die Verbindungsdaten übermittelte.

Als die 40-jährige Berlinerin identifiziert war, durchsuchte die Polizei mit einem entsprechenden richterlichen Beschluss deren Wohnung, fand aber nichts. Die Frau selbst wurde in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Ein LKA-Beamter sagte der „Berliner Zeitung“, sie habe ausgesagt, durch ein Attentat Einzug ins Paradies zu erhalten. Ihr zweijähriges Kind wurde ihr entzogen. Wie die Behörden mit den anderen beiden Frauen verfuhren, ist offen. Eine von ihnen soll ebenfalls geplant haben, ihr einjähriges Kind mit in den Tod zu reißen. Alle drei Frauen lebten mit islamistischen Männern zusammen und sollen enge private Kontakte zur islamistischen Szene gehabt haben. Dies habe sie in den vergangenen Jahren offenbar stark radikalisiert.

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