Vorreiter
NRW führt islamischen Religionsunterricht ein

Kinder in NRW sollen künftig Religionsunterricht erhalten, der vergleichbar ist mit dem evangelischen und katholischen Lehrfach. Er soll damit über das bisherige Fach Islamkunde hinausgehen.

DüsseldorfAls erstes Bundesland führt Nordrhein-Westfalen zum kommenden Schuljahr schrittweise islamischen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach ein. Eine entsprechende Ergänzung des Schulgesetzes beschlossen am Mittwoch die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen gemeinsam mit der oppositionellen CDU im Düsseldorfer Landtag. Die FDP enthielt sich, die Linken stimmten dagegen.

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sagte, die Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts sei ein wichtiges Zeichen für mehr Integration und Teilhabe der Muslime. In NRW drücken rund 320 000 Kinder und Jugendliche islamischen Glaubens die Schulbank.

Derzeit wird an 130 Schulen im bevölkerungsreichsten Bundesland Islamkunde angeboten, wobei es dabei um eine Wissensvermittlung über die Religion...

 
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