Vorstandschef Werner Müller baut den Konzern um
RAG: Vielleicht bleibt nicht einmal mehr der Name

Vorstandschef Müller sieht die RAG als Dienstleister des Staates. Die Politik müsse selbst entscheiden, wie viel Energiesicherheit in Form deutscher Kohle sie letztlich haben wolle.

DÜSSELDORF. Wenn Werner Müller, Vorstandschef der Essener RAG, über die Zukunft des Steinkohlebergbaus spricht, gibt er sich betont nüchtern: Der Konzern habe unter mehreren Hundert Unternehmen ganz einfach eine Tochter, die das Produkt Energiesicherheit liefert, und diese werde vom Staat bestellt und bezahlt, erklärt der ehemalige Wirtschaftsminister. Die Politik müsse eben selbst entscheiden, wie viel Energiesicherheit in Form deutscher Kohle sie letztlich haben wolle – die RAG also als Dienstleister des Staates, der sein Angebot schlicht der Nachfrage anpasst.

Müllers Gelassenheit dürfte freilich zu einem großen Stück Teil der Verhandlungstaktik sein. Ganz so nüchtern kann man im Essener RAG-Hochhaus der...

 
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