Vorwurf falscher Rechenschaftsbrichte bleibt bestehen
Vorwürfe gegen Kanther sind teilweise vom Tisch

Das Wiesbadener Landgericht hat beschlossen, die Zeit vor August 1995 betreffende Vorwürfe nicht weiter zu verfolgen. Damit ist im CDU-Schwarzgeldprozess gegen den früheren Bundesinnenminister Manfred Kanther ein Teil der Anklagepunkte vom Tisch.

HB WIESBADEN. Kanther muss sich wegen einer schwarzen Parteikasse in der Schweiz verantworten. Die Anklage lautet auf Untreue gegenüber der Hessen- CDU. Unverändert bestehen bleibt der Vorwurf der Abgabe falscher Rechenschaftsberichte. Auch um das Verschweigen von Auslandsvermögen bei der Übergabe des CDU-Landesvorsitzes an Roland Koch im Januar 1998 geht es weiterhin. Die schwarze Kasse wurde zwei Jahre später entdeckt. Die CDU muss deshalb 21 Millionen Euro staatlicher Fördermittel zurückzahlen.

Kanthers Verteidiger Marcus Kratz stellte am Dienstag weitere Beweisanträge. Die eigentlich für den Verhandlungstag vorgesehenen Plädoyers verzögern sich deswegen.

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