VW-Gesetz
Zypries weist Porsche in die Schranken

Die Bundesregierung will den Einfluss des größten Volkswagen -Aktionärs Porsche auch künftig begrenzen. Trotz der von der EU erzwungenen Änderung des VW -Gesetzes will Bundesjustizministerin Brigitte Zypries Veto-Rechte des Staates und der Arbeitnehmer bei Europas größtem Autobauer retten. Die Eckpunkte des neuen Gesetzes müssen allerdings noch abgestimmt werden.

HB BERLIN. Die SPD -Politikerin kündigte am Mittwoch in Berlin an, die Verlagerung von Produktionsstätten solle auch künftig an die Zustimmung der Arbeitnehmervertreter im Volkswagen -Aufsichtsrat gebunden bleiben. Auch würde Niedersachsens Landesregierung den Plänen zufolge mit ihrem Anteil von 20 Prozent weiter alle bedeutsamen Entscheidungen in der Hauptversammlungen blockieren können. Porsche hält derzeit 31 Prozent der Anteile. Deutschland muss das VW -Gesetz ändern, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Oktober Teile für illegal erklärt hatte.

Formal soll die Rolle des Staates zwar aus dem VW -Gesetz gestrichen werden. So kündigte Zypries an, die Beschränkung der Stimmrechte jedes Aktionärs auf 20...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%