Währungswächter im Visier: Zwischen Macht und Ohnmacht

Währungswächter im Visier
Zwischen Macht und Ohnmacht

PremiumDie Europäische Zentralbank ist ihr eigener Herr. Für viele Beschäftigte bedeutet das kettenweise Zeitverträge und Leiharbeit. Jetzt verlangen die Betroffenen mehr Mitsprache – und bessere Arbeitsbedingungen.

FrankfurtSeit fast vier Jahren arbeitet Olivia Williams* für die Europäische Zentralbank (EZB). Nun muss sich die alleinerziehende Mutter von drei Kindern einen neuen Job suchen. Denn Williams arbeitet zwar im schicken Neubau der EZB, ihren Vertrag aber hat sie mit einer Zeitarbeitsfirma geschlossen. Ihre Stelle bei der EZB läuft bald aus. „Ich will endlich sichere Verhältnisse für mich und meine Familie“, sagt sie. Williams ist nicht die Einzige, die mit solchen Problemen kämpft. Am heutigen Mittwoch weiht die EZB ihren Neubau im Frankfurter Ostend mit einem Festakt ein. Parallel wollen Tausende Aktivisten der kapitalismuskritischen Blockupy-Bewegung den Betrieb der Zentralbank...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%