Wahlkampf-Strategie
Union schießt sich auf Schröder ein

CDU und CSU wollen angesichts sinkender Umfragewerte mit direkten Angriffen auf Bundeskanzler Gerhard Schröder im Wahlkampf wieder punkten. Die CSU setzte für Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel eine Zielmarke von 45 Prozent für die vorgezogene Bundestagswahl.

HB BERLIN. "Wir stellen jeden Tag mehr fest, dass Gerhard Schröder nicht mehr der Spitzenmann der SPD ist", sagte CDU-Generalsekretär Volker Kauder am Mittwoch in Berlin nach einem Strategietreffen der Unionsspitzen für die heiße Wahlkampfphase. Das müsse thematisiert werden. Die SPD plane mit ihren Debatten um eine große Koalition oder um ein Bündnis mit den Grünen und der Linkspartei schon ohne Schröder. "Wir wollen von der SPD wissen, wer ist eigentlich derjenige, der für die SPD steht."

CSU-Generalsekretär Markus Söder nannte Schröder den unglaubwürdigsten Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik. "Er lügt sich im Moment durchs Land." An dem Treffen...

 
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