Wahlkampftour
Auch Joschka muss Spreewaldgurke bezahlen

Der Spitzenkandidat der Grünen, Bundesaußenminister Joschka Fischer, hat auf seiner Wahlkampftour im Spreewald bei Berlin Station gemacht und unfreiwillig einen schlechten Eindruck hinterlassen.

HB LÜBBEN. Bei einem Stopp in Lübben verzehrte Fischer an einem Stand eine Spreewaldgurke werbewirksam für die Fotografen. Nach zwei Bissen in das sauer eingelegte Gemüse sagte der Spitzenkandidat der Grünen artig "Vielen Dank". Dann wollte er weiter gehen. Gurkenverkäufer Fritz Karl aber forderte: "Und bezahlen?"

"Von einem Minister kann man ruhig was nehmen", erklärte der forsche Imbiss-Mann, "der hat Geld". Fischer schaute zunächst kurz säuerlich, kramte dann aber die geforderten 30 Cent aus der Hosentasche. Er drückte sie dem Gurken-Fritz in die Hand und fügte hinzu: "Jaja, Geld, das ist es, was alle immer denken. Aber da liegen Sie falsch." Dann ging es weiter zu einer einstündigen traditionellen Kahnfahrt durch den Spreewaldort - ohne direkte finanzielle Forderungen des Fährmannes.

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