Wegen Flexstrom
Schlichtungsstelle für Energie hat Finanzierungsprobleme

Fast jeder dritte Streitfall in der Strombranche entfiel 2012 auf den Billigbieter Flexstrom. Nun die bittere Ironie: Die Konkurrenz muss nachträglich die Schlichtungskosten für das Skandalunternehmen tragen.

BerlinDie Insolvenz des Billigstromanbieters Flexstrom hat nach Informationen des Handelsblatts zu einer finanziellen Schieflage der zentralen Schlichtungsstelle für Energie geführt. Denn mit Flexstrom brach ausgerechnet das Unternehmen zusammen, das der Schlichtungsstelle wegen der ständigen Kundenbeschwerden die meiste Arbeit bescherte. Weil es einen erheblichen Betrag an Gebühren schuldete, steckte der vom Bundeswirtschaftsministerium und Bundesverbraucherministerium initiierte Verein in einem finanziellen Engpass.

Am Montag mussten sich deshalb die Mitglieder zu einer außerordentlichen Versammlung treffen, um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Außerdem zogen sie mit einer Satzungsänderung Lehren aus dem Fall Flexstrom. Beides wurde dem Handelsblatt von mehreren Teilnehmern bestätigt.

Die Schlichtungsstelle für Energie wurde...

 
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