Weil der Zuschuss für Geringverdiener sinkt
Rürup lobt neuen CDU-Gesundheitsplan

Der Sozialexperte Bert Rürup sieht in den bekannt gewordenen Änderungen der CDU-Spitze am Gesundheitsprämienmodell der Partei einen Fortschritt. "Das neue Modell ist auf jeden Fall besser als der Vorschlag der Herzog-Kommission und das auf dem CDU-Parteitag in Leipzig beschlossene Konzept", sagte er dem Handelsblatt (Dienstagausgabe).

BERLIN. "Die Gesundheitsprämien für Kinder in Zukunft generell über Steuern zu finanzieren, ist eine familienpolitische Innovation, die ordnungspolitisch durchaus zu begrüßen ist", betonte Rürup. Eine solche Regelung könne allerdings nicht auf Kinder gesetzlich Versicherter begrenzt werden, sondern "sollte, da jedes Kind dem Staat gleich viel wert sein muss, auch für Kinder von Privatversicherten gelten."

Durch die neue Familienkasse könne die Prämie für Erwachsenen auf 180 Euro gesenkt werden. Der Zuschuss für Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen sinke entsprechend Insgesamt hält Rürup die Berechnungen der CDU allerdings für "recht optimistisch". "Die Erwartung, dass die Auszahlung und Versteuerung des Arbeitgeberbeitrags zu Steuermehreinnahmen...

 
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