Weißbuch zur Sicherheitspolitik
Dramatische Zeitenwende bei der Bundeswehr

PremiumVon der zweiten in die erste Reihe: Die Bundeswehr soll international eine aktivere Rolle spielen. Dafür könnte auch das Verteidigungsbudget steigen. Die Haushälter der Koalition sind zu einem Nachschlag bereit.

BerlinAls die Bundesregierung 2006 zuletzt ihre militärische Strategie in einem Weißbuch niederlegte, galt Russlands Präsident Wladimir Putin noch als Partner der Nato. Für die notfalls militärische Eindämmung der Nah-Ost-Konflikte war der Weltpolizist USA zuständig. Deutschland hielt sich zurück. Zehn Jahre später ist „Deutschland bereit, die globale Ordnung aktiv mitzugestalten“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei der Vorstellung des neuen Weißbuchs zur Sicherheitspolitik.
„Die Zeit der Friedensdividende und des radikalen Sparkurses in der Bundeswehr ist vorbei“, stellte Georg Wilhelm Adamowitsch vom Verband der Rüstungsindustrie (BDSV) fest - und forderte mehr Geld für die Ausrüstung der Bundeswehr. Das...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%