Wenige Strafen verhängt
8000 Steuersünder zeigten sich selbst an

Die Länder sind offenbar bislang sehr zurückhaltend gegen Steuersünder vorgegangen. Nur 89 Mal verhängten sie im Jahr 2012 laut einem Medienbericht Strafzuschläge und strichen damit knapp 800.000 Euro ein.

BerlinDie Bundesländer haben einem Pressebericht zufolge in der Vergangenheit kaum Strafzuschläge gegen reuige Steuersünder verhängt. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Samstag aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Richard Pitterle berichtete, wurde der Strafzuschlag im Jahr 2012 gerade einmal 89 Mal erhoben. Neuere Zahlen gibt es nach Darstellung des Finanzministeriums nicht.

Der Staat nahm demnach durch die Strafzuschläge genau 756.056 Euro ein – eine sehr geringe Summe im Vergleich zum Ausmaß der Steuerhinterziehung in Deutschland insgesamt. Im Jahr 2012 gingen dem Bericht zufolge mehr als 8000 Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämtern ein. Eine solche Selbstanzeige ist...

 
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