Wirtschaftsbericht
IWF beklagt Ungerechtigkeit in Deutschland

PremiumDer IWF moniert in seinem Bericht vor allem die zu hohe Belastung unterer Einkommen – unerwartete Schützenhilfe für Martin Schulz, der für mehr Gerechtigkeit eintritt. Doch nicht alle Vorschläge dürften der SPD gefallen.

BerlinAls Martin Schulz (SPD) Montagmittag den großen Saal der Berliner Handelskammer betritt, regt sich keine Hand, die Manager bereiten dem SPD-Kanzlerkandidaten einen kühlen Empfang. Doch ihre Sorgen seien unbegründet, sagt der Sozialdemokrat. Eine von ihm geführte Regierung werde „ökonomische Vernunft walten lassen“. Klar sei aber auch: Das Land müsse gerechter werden, das sei im Interesse der Wirtschaft. „Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen“ gefährde die Zukunftschancen.

Unterstützung für seinen Kampf für mehr Gerechtigkeit erhält Schulz nun von einer Stelle, die sozialer Umtriebe unverdächtig ist: dem Internationalen Währungsfonds (IWF) aus Washington. Am 15. Mai wird der IWF seinen neuen Bericht zur...

 
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