"Wortklauberei" muss aufhören
Dohnanyi hält Diskussion um Köhlers Ausagen für übertrieben

Der Leiter des Arbeitskreises Ost der Bundesregierung, Klaus von Dohnanyi, hält die Diskussion um eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland für überzogen. „Wir sind in Deutschland wirklich ein Volk von Wortklaubern geworden“, sagte von Dohnanyi am Montag im Deutschlandfunk.

HB BERLIN. Das, was Bundespräsident Horst Köhler gesagt habe, sei, „wenn man es wörtlich nimmt“, „völlig in Ordnung“. Köhler habe gesagt, man müsse sich mit unterschiedlichen, nicht mit den unterschiedlichen Lebensverhältnissen abfinden.

Von Dohnanyi forderte: „Hören wir auf mit dieser Wortklauberei, diskutieren wir über Inhalte.“ Im Osten brauche man eine „Ehrlichkeit der Lagebeschreibung“ und eine Konzentration der Finanzen „auf die Wirtschaft und nicht auf die Straßen“. „Wir brauchen eine bessere Abstimmung zwischen Bund und Ländern, damit wir eine gemeinsame Strategie fahren können und wir brauchen auch eine straffere Führung des Aufbau Ost.“

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