Zahl der offenen Stellen erneut gesunken
Bedarf an Arbeitskräften geht zurück

Der Bedarf an Arbeitskräften in Deutschland ist weiter zurückgegangen. Die Beschäftigung steigt laut Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in diesem Jahr langsamer als 2007.

HB NÜRNBERG. Im ersten Quartal gab es 1,14 Millionen offene Stellen, 80 000 weniger als im Vorquartal und 250 000 weniger als ein Jahr zuvor, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitteilte. Bereits im vierten Quartal 2007 war die Zahl der offenen Stellen gesunken, sie lag um 31 000 unter dem Wert des dritten Vierteljahrs.

Der Arbeitskräftebedarf sei zwar nach wie vor robust, die Betriebe würden aber auf mittlere Sicht vorsichtiger disponieren, erklärte das IAB. Die Beschäftigung werde langsamer steigen als 2007. Hier spiele auch die Finanzmarktkrise eine Rolle.

So müssten die Erwartungen der Betriebe aus einer Umfrage im Herbst wohl nach unten korrigiert werden, erklärte das IAB. Damals hatten 32 Prozent erklärt, sie rechneten 2008 mit einer Zunahme der Beschäftigung, während nur 14 Prozent Stellenabbau erwarteten.

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