Zeitungsbericht
220.000 Deutsche beziehen ihre Rente im Ausland

Sie haben in Deutschland gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt – verbringen ihren Lebensabend aber in fernen Landen. Seit 1993 hat sich die Zahl derer verdoppelt, die ihre Rente ins Ausland überwiesen bekommen.
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MünchenDie Zahl der Deutschen, die ihre Rente fern der Heimat beziehen, hat sich einem Pressebericht zufolge seit 1993 fast verdoppelt. 2013 wurden 220.000 Renten an Deutsche überwiesen, die ihren Ruhestand außerhalb der Bundesrepublik verleben, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Samstag unter Berufung auf Statistiken der Deutschen Rentenversicherung (DRV). 1993 waren es demnach erst 120.000 Renten.

Besonders beliebt bei den deutschen Rentnern seien die Schweiz und die USA. In diese Länder wurden laut DRV monatlich jeweils etwa 25.000 Renten an Bundesbürger überwiesen. Auf Platz drei lag Österreich mit fast 22.000 Rentenzahlungen.

Spanien – mit der Urlaubsinsel Mallorca – lag im vergangenen Jahr dem Bericht zufolge auf Platz vier der Auslands-Altersdomizile der gesetzlich Versicherten. Die Zahl der an Bundesbürger ausgezahlten Renten wuchs dort in den vergangenen zehn Jahren um etwa 65 Prozent auf mehr als 19.000. Danach folgten in der Rangliste Frankreich, Kanada, Australien und die Niederlande.

Auch viele Ausländer, die in Deutschland gearbeitet haben, kehren dem Bericht zufolge nach ihrem Berufsleben der Bundesrepublik den Rücken. Mittlerweile werde – ob an deutsche oder ausländische Staatsbürger – etwa jede 15. Rente aus der Rentenversicherung im Ausland ausbezahlt.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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