Zeugin bestätigt: Motassadeq hatte Kontovollmacht für Todespiloten
Drei Verteidiger für Motassadeq

Motassadeq war im vergangenen Jahr als weltweit erster Angeklagter wegen Beteiligung an den Anschlägen in Washington und New York zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Im Hamburger Terror-Prozess wird der Angeklagte Mounir El Motassadeq nun von drei Verteidigern vertreten.

HB HAMBURG. Nach dem schweren Motorradunfall des Anwalts Josef Gräßle-Münscher bestellte das Hanseatische Oberlandesgericht am Dienstag Gerhard Strate und Laszlo Anisic neben Udo Jacob als neue Pflichtverteidiger.

Motassadeq werden im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen und Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe vorgeworfen. Sein bisheriger Hauptverteidiger Gräßle-Münscher schwebt seit einem Motorradunfall in Lebensgefahr. Für ihn bestellte das Gericht Motassadeqs Anwalt aus dem Revisionsverfahren, Gerhard Strate. Dieser hatte gemeinsam mit Gräßle-Münscher erreicht, dass der Bundesgerichtshof die Verurteilung Motassadeqs zu 15 Jahren Haft aus dem weltweit ersten Prozess um die Anschläge von New York und Washington aufhob und den Fall nach Hamburg zurück verwies. Im April setzten die beiden Anwälte die Freilassung ihres Mandanten durch.

Um den neuen Anwälten Zeit zur Einarbeitung zu geben, hatte der Vorsitzende Richter vergangene Woche eine siebentägige Verhandlungspause verfügt.

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