Zoff in der SPD
Steinbrück grätscht Schulz dazwischen

PremiumMartin Schulz wollte die SPD am Wochenende wieder in die Offensive bringen. Stattdessen hat Peer Steinbrück einen neuen Streit vom Zaun gebrochen. Doch das war nicht die einzige schlechte Nachricht für die Partei.

BerlinWer Parteifreunde hat, der braucht keine Feinde mehr. An diese Politik-Weisheit werden sich seit dem Wochenende viele in der SPD erinnern, wenn sie an ihren früheren Parteivize und Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück denken. Vor allem einer wird grollen: Martin Schulz, SPD-Chef und Nachfolger Steinbrücks als Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Gleich zwei Sonntagszeitungen, „Bild“ und „Frankfurter Allgemeine“, gab Steinbrück Interviews. Darin warb er nicht nur für sein Bühnenprogramm mit dem Kabarettisten Florian Schroeder, sondern zog auch gegen die eigene Partei vom Leder: „Heulsusen“-Image, zu starke Verengung des Wahlkampfs auf das Thema Gerechtigkeit, „Realitätsverlust“. Nach der Inthronisierung des neuen...

 
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