Zukunftsplan des SPD-Kanzlerkandidaten
Schulz kämpft – und niemand merkt es

PremiumSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz präsentiert seinen „Zukunftsplan“ und versucht erneut, für Wahlkampfstimmung zu sorgen. Ökonomen reagieren skeptisch auf eine Investitionspflicht des Staates. „Es hilft niemandem, öffentliche Investitionen wie mit der Schrotflinte zu steigern“, sagt Ifo-Chef Clemens Fuest.

BerlinMartin Schulz müht sich nach Kräften, die Kanzlerin herauszufordern. Eine gute Dreiviertelstunde nimmt er sich am Sonntag im Willy-Brandt-Haus, um Angela Merkels Politik seine eigenen Pläne entgegenzuhalten. Die zentrale Botschaft des SPD-Kanzlerkandidaten: „Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung. Wollen wir ein modernes Deutschland in einem reformierten Europa oder den Erhalt des Status quo und Rückschritt?“, ruft Schulz seinen Zuhörern in der SPD-Parteizentrale entgegen.

Mit seinem „Zukunftsplan“, der den Titel „Das moderne Deutschland trägt“, will Schulz endlich wieder punkten. Er will eine Debatte entfachen und für Wahlkampfstimmung sorgen. Er will deutlich machen, dass es eine Alternative zur Politik...

 
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