Premium Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung Entlastung der Arbeitnehmer bremst Konjunktur

SPD, Grüne und Linke wollen die Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung kippen und den Arbeitgeberbeitrag erhöhen. Ein Wahlgeschenk mit möglicherweise negativen Folgen, warnt das Institut der deutschen Wirtschaft.
Die Abschaffung der Zusatzbeiträge brächte ihnen 7,4 Milliarden Euro. Quelle: dpa
Geldregen für Verbraucher

Die Abschaffung der Zusatzbeiträge brächte ihnen 7,4 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

BerlinBereits seit 2005 wird der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt. Seither mussten die Versicherten zunächst 0,9 Prozent zusätzlich zum hälftig von Arbeitgebern und Versicherten gezahlten allgemeinen Beitragssatz alleine zahlen. Durchgesetzt hat dies ausgerechnet eine Koalition von SPD und Grünen.

Ziel der Aktion war es, die Unternehmen angesichts schwächelnder Wirtschaft und hoher Arbeitslosenzahlen bei den Lohnzusatzkosten zu entlasten. Mit der gleichen Begründung wurde 2008 von einer Koalition von Union und SPD zusätzlich der Arbeitgeberbeitrag bei 7,3 Prozent eingefroren.

 

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