„Zwingend erforderlich“
Polizei drängt auf Vorratsdatenspeicherung

Nach einem Entscheid des Europäischen Gerichtshofs drängt die Polizei auf eine Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung. Ohne sei die Polizei „auf dem digitalen Auge blind“, sagt die Gewerkschaft.

BerlinDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Bundesregierung vor einem dauerhaften Verzicht auf die Vorratsdatenspeicherung gewarnt. „Wenn die Koalition tatsächlich in der ganzen Wahlperiode kein Gesetz mehr machen würde, wäre das aus sicherheitspolitischer Sicht eine Katastrophe“, sagte GdP-Bundesvize Arnold Plickert der „Rheinischen Post“.

Die Vorratsdatenspeicherung bleibe „zwingend erforderlich“. Der Tatort verlagere sich immer mehr ins Internet. Ohne Neuregelung der Verbindungsdatensammlung sei die Polizei jedoch „auf dem digitalen Auge blind“.

Mit Interesse nehme die Gewerkschaft die Pläne von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zum schärferen Vorgehen gegen Kinderpornografie zur Kenntnis. „Wir Polizisten können ihm nur sagen, wie frustrierend es ist, immer...

 
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