Abdullah Öcalan
Türkei beendet Einzelhaft

Der frühere PKK-Führer Abdullah Öcalan muss nicht mehr in völliger Isolation leben: Auf Druck der Europäischen Union werden fünf weitere Häftlinge auf die Gefängnisinsel Imrali verlegt.

HB ISTANBUL. Einzelhäftling Abdullah Öcalan bekommt Gesellschaft. Die Türkei hat die völlige Isolation des auf einer Gefängnisinsel inhaftierten Chefs der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK nach mehr als zehn Jahren beendet. Auf die im Marmarameer gelegene Insel Imrali seien fünf weitere Häftlinge verlegt worden, bestätigte Öcalans Anwalt Ibrahim Bilmez am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Istanbul. Öcalan sitzt seit seiner Festnahme am 15. Februar 1999 als einziger Häftling auf der Insel ein.

Die PKK wird auch von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Öcalan, dessen Verurteilung zum Tode in lebenslange Haft umgewandelt worden war, gilt vielen Kurden als...

 
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