Ablehnung von EU-Strafen
Briten wollen Geldmarkt-Betrug selbst ahnden

Großbritannien möchte eigene Strafen einführen um Betrug am Geldmarkt zu ahnden. Die EU-Richtlinie sei demnach zu unflexibel für britische Ansprüche. Ermittlungen zu Manipulationsvorwürfen in London dauern noch bis 2015.

LondonGroßbritannien lehnt die von der EU geplanten Strafen für Wechselkursmanipulationen ab und will eigene Wege gehen. Nähere Details will Finanzminister George Osborne am Donnerstag vor Vertretern der Londoner Finanzwelt mitteilen. „Unsere Regeln werden so streng oder sogar strenger als die der EU sein“, hatte der Minister zuvor angekündigt.

Sie seien zugleich flexibel genug, um den Bedürfnissen des britischen „Finanzsektors mit Weltrang“ gerecht zu werden. In der EU drohen Händlern, die beispielsweise Wechselkurse manipulieren, ab 2016 empfindliche Strafen: Sie können dafür bis zu vier Jahre hinter Gittern landen.

Die EU-Richtlinie ist auch eine Reaktion auf eine Affäre um manipulierte Devisen-Referenzkurse...

 
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